Jenseits des Gewöhnlichen

Manchmal kommt in mir die Frage auf, ob ich auch Heiko irgendwie helfen kann. Er versucht vielen zu helfen, jeden eine Freude zu machen, bzw jeden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern! Aber was könnte ich mal für ihn tun, um ihm eine Freude zu machen oder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern?

Warum sagt er "nichts", wenn ich frage was er dafür bekommt?

Er verlangt aus Höflichkeit nie etwas, gibt sich mit einem Lächeln und einem lieb gemeinten Dankeschön schon zufrieden. Auf der anderen Seite ist er aber auch von ganzem Herzen dankbar, wenn ihm mal geholfen wird. Denn er weiß, dass Hilfe zu bekommen heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Genauso wie es heutzutage auch keine Selbstverständlichkeit mehr ist überhaupt noch ein Danke für geleistete Hilfe mehr zu hören. Aber könnte ich ihm denn auf irgend eine Weise helfen, wo er nicht ablehnen und sich trotzdem sehr freuen würde? Ja, dass geht, ließ einfach erstmal auf dieser Seite weiter.

Um zu verstehen warum Heiko so ist wie er ist...

...mußt du erst verstehen was alles schon in seinem Leben passiert und auch nicht passiert ist. Das geht leider nicht in ein oder zwei Sätzen, du mußt also bereit sein erst mehr über ihn zu erfahren. Wenn du ihn fragen würdest, würde er nur immer ein Teil von sich erzählen. Weil er denkt du würdest sonst nur aus Mitleid helfen wollen und genau das möchte er aber nicht. Denn er spürt Dankbarkeit als ein tiefes menschliches Gefühl, eben aus Menschlichkeit die bei ganz vielen schon als verloren gegangenes Gut nicht mehr ins Lebensbild zur heutigen Zeit gehört. Es gibt da noch das ein oder andere Video auf seinen alten YouTube Kanal, wo du genau erkennen kannst was ich hier meine. Schau dir Hier zB das Video an, aber komme hierher zurück und ließ dann bitte weiter.

Um Heiko helfen zu können mußt du sein Leben kennen und ihn verstehen...

Er hat schon wirklich viel im Leben druch gemacht, da denken viele "Ich auch", aber mit Sicherheit nicht so wie Er. Das Sprichwort "Du mußt meine Schuhe tragen und meinen Weg gegangen zu sein, um mich verstehen und über mich urteilen zu können!" trifft hier auch sprichwörtlich "Den Nagel auf den Kopf". Denn er hilft deutlich mehr, als er bereit ist um Hilfe zu bitten. Er gibt 1000 mal lieber als er nimmt, obwohl er es oft bräuchte. Was er aber auch nicht zugeben würde, wenn man ihn direkt fragen würde.

Deshalb lassen wir Ihn jetzt mal Zeit darüber zu berichten und vielleicht zeigt er uns ja einen Weg wie man ihn ungefragt doch ein bisschen helfen könnte.

Ich soll über mich erzählen, wo fange ich am besten an, ich denke mal kurz und knapp am Anfang

Ich bin im September 1971, diesen Tag nannte man damals "Weltfriedenstag", geboren und von liebevollen Eltern aufgezogen worden. Leider sind meine Mama (Dezember 1995) und mein Papa (September 2011) viel zu früh von uns gegangen. Meine Mama konnte leider nicht einmal mehr meine Frau kennenlernen, was mich bis heute traurig macht.

Meine liebe Frau lernte ich, durch einen Zufall, Ende Juli 1997 in der Stadt wo ich geboren wurde, kennen. Es war das Jahr wo der Grenzfluss zu Polen, die Oder, sehr viel Wasser hatte und die Deiche leider nicht überall diesen Wassermassen stand halten konnten. Ich war zu dieser Zeit freiwilliger Deichläufer und habe in Schichten geschaut wo der Deich begann dem Druck des Wassers vielleicht nach zu geben. Schon als Kind habe ich gelernt zu helfen wo ich kann, so wurde ich erzogen. Auch Bitte und Danke zu sagen habe ich nie vergessen, wie es mir beigebracht wurde. Aber so was ist zur heutigen Zeit bei vielen in Vergessenheit geraten. Menschlichkeit existiert nicht mehr bei jedem im Wortschatz, leider.

Aber hier auf dem Dorf, wo wir jetzt seit September 2024 wohnen, ist das anders. Kinder lachen, grüßen, sagen Danke und sind fröhlich beim spielen. Wie ich es aus meiner Kindheit noch kenne und bis heute in Erinnerungen mit mir trage. Meine Kindheit war zwar nicht immer leicht, aber sie war schön. Ich hatte nicht viel, aber wußte das was ich hatte zu schätzen und war immer bereit zu teilen und dadurch anderen zu helfen. Schon damals habe ich immer an andere gedacht, nur fast nie an mich selbst und das ist bis heute so geblieben.

Nach meiner Diagnose und OP, Ende 2016, hatte ich einen Wunsch bzw einen Traum, die mir noch verbleibende Zeit mit meiner lieben Frau ein bisschen ohne jegliche Verpflichtung zu reisen. Aber das war nur durch die Hilfe anderer möglich, denn wir hatten ja selbst nicht viel. Deshalb richtete ich mir eine PayPal Adresse ein, wo jeder der helfen wollte auch ein bisschen helfen konnte. Dafür bin ich auch heute noch ewig, von ganzem Herzen, dankbar. Wir hatten in den ganzen Jahren, in denen wir schon zusammen waren, noch nie wirklich Urlaub gemacht. Ich war ja Trucker mit Herz und Diesel in den Adern, bin viel durch die Welt gekommen, nicht aber wirklich davon viel gesehen. Meine Frau konnte ich zwar wenige male mitnehmen, die Zeit war auch wirklich sehr schön, aber bei meiner Arbeit war trotzdem nicht die Zeit für kleine Ausflüge oder ähnliches. Ich glaube meine Frau hat in dieser Zeit mehr von der Welt gesehen als ich selbst, denn meine Augen waren zu 99% auf der Fahrbahn, bzw beim be- und entladen im Trailer bzw den Lagerhallen der Firmen. Nach meiner Diagnose, OP und Chemotherapie mußte ich meinen Beruf an den "Nagel" hängen, konnte aber immer sagen, dass was ich brauche, auch die Medikamente, habe ich irgendwann einmal selbst transportiert. Der Traum vom reisen erfüllte sich, durch ganz viel Hilfe anderer wurde er wahr, von Mitte 2017 bis Ende 2018 reisten wir mit einem alten Wohnmobil durch Deutschland. Es waren 2 Jahre, die mir die Ärzte Anfang 2017 vor der Chemo noch gegeben hatten, alles darüber hinaus sei reines Glück sagten sie und heute, wo ich hier schreibe (15.02.2026), sind es schon 9 Jahre *aufHolzklopft* und die verbliebenen Zellen von Glioblastom verhalten sich ruhig, Gott sei Dank! Ich habe meiner Frau ja damals gesagt das ich mit ihr noch unsere silberne Hochzeit feiern möchte und nun ist das auch nur noch 1,5 Jahre bis dahin *freudigschmunzel*.

2019 hatte ich ein Hobby gefunden, viel kann ich ja leider nicht mehr machen, so konnte ich aber auch meinen Verwandten und Freunden zeigen was ich noch kann und mich nicht selbst aufgebe. Daraus wurde wieder Hilfe für viele, denn dieses Hobby mit Epoxidharz gab es noch nicht lange. In einer Gruppe auf Facebook und meinem alten YouTube Kanal versuchte ich ganz vielen mit meinen Erklärungen und auch mit meinen 3D Drucken zu helfen. Es gab Neider, aber noch mehr die wirklich Dankbar waren. Bis ich damit aufhören mußte, weil wir ja 2024 hier in das Dorf bei Neuzelle gezogen sind. Im letzten Jahr, es war im August, begann ich wieder mit 3D Druck denn dafür reicht mir der Platz hier im kleinen Zimmer aus.

So konnte ich schon im letzten Jahr einige Kinder zu Halloween und zum Nikolaus ein schönes lächeln ins Gesicht zaubern und in diesem Jahr geht das natürlich weiter. Ostern hier im Ort und hier im Kindergarten, Einschulung, Halloween, Nikolaus uvm. Ich erstelle auch seit Anfang diesen Jahres wieder meine eigenen Projekte zum 3D drucken und habe es endlich geschafft mein "Hasch mich doch" Spiel als Modell zu drucken. Morgen beginnt das fertige endlich im 3D Drucker gedruckt zu werden und wenn ich Bilder davon gemacht habe wird es die Dateien kostenlos auf MakerWorld zum download geben. Dort findet man mich als heiko_971 . Wo ich mich dann natürlich sehr über jedes Like bzw über jeden Boost sehr freue. Die Schultüte die ich entworfen und schon mehrfach gedruckt habe wird dort wahrscheinlich schon im laufe der kommenden Woche dort zu finden sein.

Möchtest Du mich ein wenig unterstützen, oder kannst mir vielleicht bei etwas noch besserem helfen? Dann schau bitte auf diese Seite, hier auf meiner Homepage "Ein Spiel".

Ich zeige euch nun noch ein paar Bilder aus meinem Leben, natürlich auch welche mit meiner Frau und mich, wer Fragen hat kann mich gern per Mail anschreiben, ich antworte so schnell es geht.